Ist Er der Richtige?
Jede Frau, die sich schonmal in einer Beziehung befunden hat, hat sich bestimmt schon einmal diese Frage gestellt. Vor allem das schwache Geschlecht ist dafür bekannt, sich über derartige Dinge den Kopf zu zerbrechen, meistens schon bevor es überhaupt ein wirkliches Thema in der Beziehung ist. Bereits am Anfang, wenn sie noch frisch verliebt ist, denkt “Frau” oft, wenn auch manchmal unfreiwillig, darüber nach, ob der aktuelle Partner auch der Partner fürs Leben ist.
Schließlich kommt man nicht zusammen, um sich wieder zu trennen. Immerhin müssen Frauen ja schon von Natur aus vorsichtig in ihrer Partnerwahl sein, denn die Männchen verstreuen ihre Gene überall, so breit wie möglich, aber die Weibchen tragen die Nachkommen aus. Sie müssen sich die Gene des Paarungspartners genau “ansehen”.
Aber wie stelle ich nun fest, ob er der Richtige für mich ist? Frei nach dem Motto “Gleich und Gleich gesellt sich gern”? Oder “Gegensätze ziehen sich an?” Jeder ist in diesem Punkt anders, manche mögen die tägliche Herausforderung, sich immer einem Gegensatz entgegenzustellen, andere möchten lieber möglichst wenig Reibungsfläche und sind mit einem Ebenbild ihrerselbst zufrieden. Generell gilt aber oft, dass Extreme nicht gut sind. Vielleicht sollte man einfach ein paar Gemeinsamkeiten und ein paar Unterschiede haben, so ist es harmonisch und bleibt gleichzeitig spannend. Allerdings ist ja nichts im Leben so spannend wie die Liebe. Jeden Tag den Partner neu entdecken, sich auch auf Konflikte einlassen, schöne Dinge miteinander erleben. Ob Er der Richtige ist kann man oft feststellen, indem man Krisen miteinander übersteht, egal wie groß sie sein mögen, und vor allem indem man Krisen überstehen WILL, denn dann weiß man, Er ist der Richtige, für Ihn lohnt es sich.

Hä? Warum sollen Frauen bei der Partnerwahl vorsichtiger sein als Männer? Männer können ihre Gene gar nicht so weit verstreuen, wie immer behauptet wird, weil sie biologisch der Versorger von Frau und Kind sind. So viele Kinder von vielen Frauen können sie gar nicht versorgen, so viel Geld hat kein Mann!!! Und die Frau braucht diesen Versorger ihr Leben lang, deshalb kann er sich nicht einfach vom Acker machen. Hat sich die ach so vernünftige und sachliche Wissenschaft mit dieser These schon mal auseinander gesetzt??
Kommentar von Laura — 16. August 2008 @ 10:17
Und noch eins:
Männer sind überhaupt nicht dafür gemacht, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen. Vielmehr sind es die Frauen, die mit möglichst vielen Männern schlafen sollten. Das war schon in der Steinzeit so: Das Weibchen paart sich mit möglichst vielen Männchen, und das Männchen mit dem fruchtbarsten Sperma fürhrt die Befruchtung herbei. So hatte das Weibchen den größten Fortpflanzungserfolg! Es gibt viele Gründe die dafür sprechen: Die Fähigkeit zum multiplen Orgasmus haben nur Frauen, während Männer höchtens einen Orgasmus haben können. Theoretisch könnte die Frau nach dem Sex gleich mit dem nächsten Mann “weitermachen”, weil sie ja immer noch erregt ist. Männer hingegen sind nach dem Orgasmus sehr erschöpft. Sie könnten nicht einfach abhauen und gleich die nächste Frau nehmen, weil sie eine Pause brauchen. Und je älter der Mann ist, desto länger dauert diese Pause.
Dazu kommt, dass das sexuelle Interesse der Frau bis zum 35. Lebensjahr kontinuierlich ansteigt und das ganze Leben auf diesem Level bleibt. Männer sind bereits mit dem 18. Lebensjahr auf dem sexuellen Höhepunkt, danach gehts bergab! Die These, dass Männer möglichst viele Frauen wollen und Frauen nur einen Mann, kann man so nicht stehen lassen, weil es genau umgekehrt ist!!!
Kommentar von Laura — 14. September 2008 @ 11:14
Ich kenne das nur zu gut, jede Frau – egal welche – macht sich sofort gedanken um dieses Thema, wobei ich mir jedesmal wider denke das das wohl nicht so wichtig sei für den Anfang.
Kommentar von Lisa — 28. Juli 2010 @ 13:32