Mit Selbstliebe zu einem positiveren Leben
Sich selbst zu lieben ist wichtig. Denn ein Mensch, der sich liebt, zeigt, dass er sich selbst mag und somit auch seine Schwächen und Stärken, die nun mal jeder Mensch hat. Selbstliebe ist nicht zu Verwechseln mit Egoismus. Egoismus zielt darauf ab, nur seinen eigenen Vorteil zu sehen und zu finden, der mitunter auch anderen Schaden kann. Aber Selbstliebe heißt eigentlich nur: sich selbst so anzunehmen und zu mögen, wie man ist. Wenn man das geschafft hat, ist es auch viel leichter, sich in die Richtungen zu Entwickeln, die man gerade anstrebt. Menschen, die sich selbst lieben und mögen, haben eine gute Ausstrahlung, fühlen sich wohl in ihrer Haut, sind eher mutiger und trauen sich mehr zu. Um zu mehr Selbstliebe zu kommen, kann man mehrere Übungen durchführen:
Übung 1: Sich selbst einen Liebesbrief schreiben. Hier kann man so richtig alles sagen, was man an sich selber mag. Egal, ob es nun Fähigkeiten sind, Eigenschaften usw. Alles hineinschreiben, was man an sich mag bzw. mögen könnte.
Übung 2: Sich selbst Verzeihen. Jedes mal, wenn man glaubt, einen Fehler gemacht zu haben, kann man sich selbst sagen: „Ich verzeihe mir. Jeder Mensch macht Fehler. Und ich verzeihe mir diesen Fehler und lerne aus ihm.“ Oder wenn man selber meint, vermeintlich schlechte Eigenschaften zu haben, ist ein Sich-Selbst-Verzeihen hilfreich.
Übung 3: Man stellt sich vor den Spiegel und sagt aus ganzen Herzen einer der folgenden Sätze: „Ich verzeihe mir.“, „Ich nehme mich vollkommen an.“, „Ich mag mich.“, „Ich liebe mich.“ Natürlich kann man sich auch eigene Sätze nehmen, aber die sollten positiv formuliert sein. Die genannten Sätze können natürlich auch als Affirmationen genutzt werden.
Wenn man diese Übungen macht, merkt man am Anfang nicht viel. Die Selbstliebe kommt erst mit der Zeit, bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer, aber sie kommt. Man sollte hier mit ein oder zwei Monaten rechnen, bis man schon was merkt. Natürlich kann es auch schneller gehen, je nachdem, wie intensiv und regelmäßig die beiden letzten Übungen gemacht werden. Auf jeden Fall wird das Leben eine höhere Lebensqualität besitzen.

Das kann ich voll und ganz bestätigen…
Und es ist einer der Gründe, warum es in meinen Flirttrainings zunächst immer um genau dieses Thema geht: Sich selbst mögen. Wie soll jemand anderes die mögen, sich sogar in Dich verlieben, wenn Du Dich selbst nicht mal magst?
Ich bin heute beim surfen auf diesen Blog gestossen und finde es sehr schön, so viele Gedanken zu diesem Thema zu finden! Danke dafür!
Ein Gedanke, den ich meinen Teilnehmern immer wieder mitgebe ist folgender:
Oft mögen wir uns nicht, weil wir uns nicht gut genug finden. Nicht schlank genug, nicht schön genug, nicht schlau genug – was auch immer…
Es leben über 6 Milliarden Menschen auf der Erde – und obwohl alle die Körperteile an etwa derselben Stelle haben (Nase in der Mitte, Mund darunter usw.) sind wir alle unterschiedlich. 6 Milliarden verschiedene “Modelle” bei so vielen Einschränkungen in der Diversifikation… und deshalb muss jeder von uns ganz genau so sein wie er ist, damit er einzigartig ist und sich von den anderen 6 Milliarden unterscheidet. Kein einziger Mensch hat nur Anlagen mitbekommen, die von der Gesellschaft als Vorzüge gewertet werden – jeder von uns hat ein Gesamtpaket und das Leben lädt uns ein, die Chance die wir haben (nämlich ca. 30.000 Tage diesen Planeten erleben und entdecken zu dürfen) zu nutzen und aus diesem “Gesamtpaket” das Beste zu machen.
Niemand hat für uns vorgesehen, dass wir uns hassen, dass wir uns verachten, dass wir an uns herummäkeln. Niemandem nutzt das etwas – am wenigsten uns selbst.
Flirten ist in diesem Zusammenhang auch eine Methode um
a) das eigene Selbstwertgefühl zu steigern
b) das Selbstwertgefühl von anderen zu steigern, indem man sie anflirtet
Wichtig ist dabei jedoch, dass man so flirtet, dass der Flirtpartner das auch als Flirt versteht und nicht als Anmache
Meine Methode:
Beginne damit, täglich 10 Menschen grundlos anzulächeln. Steigere Dich innerhalb von 10 Tagen auf 15 – 20. Beobachte was mit den Menschen passiert – beobachte, was mit Dir passiert…
Denke darüber nach:
Worüber würdest Du Dich bei einem Fremden den Du triffst freuen?
Was könnte (ein recht sympathischer) Unbekannter tun, damit Du nach der Begegnung denkst:
“Oh, das war ja nett!” oder “Wow – danke für die Blumen” oder “Hey, der wirkte ja wirklich supersympathisch!”
Wenn Dir ein paar Dinge eingefallen sind, dann sei “der Unbekannte” der das macht.
Flirten macht glücklich!
Viel Spaß dabei!
Kommentar von Nina — 30. August 2007 @ 11:37
Das mit den 10 Menschen grundlos anlächeln ist gut. thx…
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Kommentar von Tom — 31. August 2007 @ 05:47
Sehr schöner Beitrag, gefällt mir sehr! Selbstliebe tut rundum gut und hat mit (negativem) Egoismus rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil, nur wer sich selbst voll liebt ruht voll in sich und ist damit in der Lage, auch andere Menschen wirkungsvoll zu unterstützen. Hier gibts weitere Selbstliebe- Übungen: http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/Selbstliebe.html
Herzliche Grüße
Tobias
Kommentar von Tobias Abend — 26. Juni 2009 @ 07:02