Die Angst beim Ansprechen sinken lassen
Gerade eben stand ich vor einem Fahrstuhl. Eine hübsche Frau neben mir, die anscheinend auch runter musste. Es war ein Fahrstuhl bei dem ich manchmal kleine Stromschläge bekomme. Kleine, aber unschöne. Das war die Ausgangslage. Ich fange ohne lang nachzudenken an, sie zu fragen, ob sie denn auch Stromschläge bekomme. Sie verneinte dies. Nochmal kurz zwei Worte gewechselt und schon gingen wir wieder jeder unsere Wege. Was will ich mit dieser kleinen Begebenheit erzählen? Vorher noch eine andere Frage: Was habe ich gefühlt?
Vor noch ein / zwei Jahren, hätte ich nicht einmal im Traum daran gedacht, so eine Frage zu stellen oder auch nur ansatzweise etwas zu sagen. Ich hätte mich einfach hingestellt, brav gewartet und jeder ist seinen Weg gegangen. In der alltäglichen Routine. Doch, was wichtig ist, ich habe sie angesprochen. Egal was. Es waren nur wenige Worte, ohne großes Bla Bla. Smalltalk, wie man im modernen Deutsch sagt. Hinterher hatte ich ein gutes Gefühl. Warum? Weil ich sie einfach so angesprochen hatte.
Also, was will ich jetzt damit sagen? Ganz einfach: Um sich besser zu sozialisieren zu können und die Ängste abzubauen beim Ansprechen von Frauen sollte man es einfach machen. Wenn man noch erst am Anfang bei der Sozailisierung ist, dann sollte man auch so oft wie möglich kurzen Smalltalk betreiben. Sowohl mit Männlein als auch mit Weiblein. Mit dem Ziel, sich im Smalltalk zu üben. Und mit dem Ziel, die Ängste beim Ansprechen von Frauen abzubauen.

Da gebe ich Dir total recht. Abgesehen vom Flirtfaktor ist das auch ein super Mittel für social skills. Was noch besser ist, ist, wenn man keine JA/Nein Fragen stellt. Besonders zu empfehlen sind hier immer die W-Fragen: Wir sollten diese kurze Fahrt nutzen, um mal eine Frage zu klären, die mich schon lange beschäftigt. Wieso bekomme ich im Fahrstuhl immer so kleine Stromschläge wenn ich auf den Etagenknopf drücke? … blabla weeß ick och nicht bla bla … Gut, dass Du das auch nicht weißt. Ich dachte schon, das wäre was, das zur Allgemeinbildung gehört und ich der Einzige wäre, der das nicht weiß. Das macht Dich echt sympatisch. Wie heißt Du? blabla … -> und vor dem Erreichen der Etage zum Kaffee trinken gehen die Nummer abgreifen …
Kommentar von Stefan (Stefans Blog) — 15. November 2007 @ 11:55
jo. so funktioniert es natürlich noch besser.
so… gleich mal in die Blogroll aufnehmen, bevor ich es wieder verpenne.
Kommentar von Tom — 16. November 2007 @ 01:38
Hallo kristar,
ja da muss ich Dir auch Recht geben. Wichtig ist das Machen und nicht das Denken. Oftmals kommt man garnicht zum Machen, weil das Denken viel zu viel Unsicherheit verbreitet bzw. man dann gar keine Zeit mehr für das Richtige hat
Kommentar von Sams — 16. November 2007 @ 14:45
zu Stefan: Mir ging es hier nur darum, überhaupt jemanden anzusprechen. Wenn man die Ängste der ersten Hürde hinter sich hat und nicht mehr so nervös ist, dann kann man in Zukunft daran arbeiten, wie man das Gespräch anfängt udn führt. Aber erstmal muss man die Ängste ja überwinden.
Kommentar von Kristar — 16. November 2007 @ 17:32
Die anfänglichen Zweifel schnell zu überwinden und jemanden anzusprechen ist nicht ganz einfach. Jede Annäherung ist also ein Erfolg! Ich wollte ja nur den W-Fragen Tipp loswerden
@Tom: Danke für die Aufnahme in Deinen Blogroll.
Kommentar von Stefan (Stefans Blog) — 17. November 2007 @ 08:40
Haha wie Lustig, Ich habe genau das selbe vor wie du gemacht hast. Bevor Ich überhaupt deinen Artikel gelesen hatte, doch ich habe es noch nicht gemacht.
Kommentar von Christian — 10. September 2009 @ 15:50
Vielen Dank für den amüsanten Artikel!
Kommentar von Flirt — 14. Januar 2010 @ 11:41