Feminismus - heute

 

Das Wort Feminismus stammt aus dem lateinischen und bedeutet: Frau. Feminismus ist eine bürgerlich demokratische Frauenbeweggung für die Emanzipation der Frau und ist im 19 Jahrhundert entstanden. Ende der 60er Jahre bildete sich eine neue Form des Feminismus heraus, der Neo-Feminismus. Ziel ist es, das sich Frauen mit ihren Problemen selbst auseinander setzen. Die feministische Bewegung, welche keineswegs
einheitlich ist, ist für die Gleichstellung und Gleichwertigkeit beider Geschlechter ohne soziale Rangordnung und Unterdrückung. Eines der Hauptthemen des Feminismus, ist die sexuelle Befreiung der Frau, verbunden mit dem Recht auf sexuelle Selbstfindung und Selbstbestimmung über Ihren eigenen Körper, sowie der Kampf gegen sexuelle Gewalt. Es gibt feministische Auffassungen, welche allerdings auch ins extreme
gehen und mehr das männliche Geschlecht als ein Feindbild betrachten, welches soweit geht das jedes Einlassen mit Männern als Verat gilt. Die gesehene Waffe des Mannes in diesem Fall, ist der Penis, der Frauen durchbohrt, penetriert und verletzt. Er gilt als Waffe im Kampf mit einer sozial unterlegenen Person. Andererseits verhalten sich viele Männer auch keineswegs sozial und wollen ihren Dominaz Status mit aller Gewalt
durchdrücken. Vorallem Lesben finden sich im Feminismus wieder, dort sehen sie ihre Interessen vertreten. Oft wurde die feministische Bewegung von Leben initiiert, weil jene das "Patriarchat" durchschauten und der Männlichkeit abhold waren. Frauen wurden unterdrückt und sind bis heute im Vergleich zu Männern gesellschaftlich stärker benachteiligt. Der Feminismus findet findet nur in den westlichen
Industriegesellschaften sein Heim, in anderen Ländern ist er nur wenig bis gar nicht vertreten. Meist ist der Feminismus ein Oberschichtenproblem, in der hochproduktiven, luxuriösen Marktwirtschaft, wo das Verhältnis zwischen den Geschlechtern neu ausgehandelt wird. Die Bewegungen, welche eher aus der Arbeiterbewegung kommenden Frauen, haben da eher das Ziel das soziale in der Geschlechterfrage zu lösen und setzen sich mehr für politische und ökonomische Veränderungen ein. Im vielschichtigen Spektrum feministischer Gegenentwürfe zum Sexismus der Männerkultur entwickeln sich viele verschiedene Meinungen, besonders aber eine geistige und politische Bewegung, welche mit der Emanzipation eine stärkere
Humanisierung der Gesellschaft zum Ziel hat.